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Was geschieht mit Arbeitskleidung nach einem Rebranding eines Unternehmens?

Ein Unternehmen ändert seinen Namen oder sein Logo.

Die Website wird überarbeitet. Die Fahrzeuge erhalten neue Grafiken. Die Schilder werden ausgetauscht.

Es kann aber sein, dass die Angestellten noch die alte Arbeitskleidung tragen.

Das führt zu einem Problem, an das viele Unternehmen zu Beginn eines Rebrandings nicht denken:

Was geschieht mit all den alten Uniformen?

Sie werden nicht immer über Nacht ersetzt.

Manche Unternehmen führen neue Arbeitskleidung schrittweise ein.

Neue Mitarbeiter erhalten die neue Version, während die bestehenden Mitarbeiter ihre alten Uniformen weiterhin tragen, bis diese ersetzt werden müssen.

Für ein großes Unternehmen kann dies den Übergang leichter handhabbar machen.

Doch für Unternehmen, denen ein einheitliches, neues Image wichtig ist, können alte und neue Markenidentität möglicherweise nicht lange nebeneinander bestehen.

Manchmal kann die Arbeitskleidung umbenannt werden

Wenn das Kleidungsstück selbst noch in gutem Zustand ist, ist es nicht immer notwendig, das gesamte Kleidungsstück zu ersetzen.

In einigen Fällen können alte Logos entfernt oder überklebt und durch ein neues Branding ersetzt werden.

Das hängt davon ab, wie das ursprüngliche Logo angebracht wurde und ob das Kleidungsstück anschließend noch professionell aussieht.

Ein australisches Bauarbeiter-Uniformprogramm nutzte diesen Ansatz, indem es die alten Markenzeichen entfernte und das neue Logo anbrachte, anstatt alle vorhandenen Kleidungsstücke zu ersetzen.

Und manchmal werden alte Uniformen zu einem Abfallproblem

Durch ein Rebranding kann vollkommen brauchbare Arbeitskleidung über Nacht veraltet sein.

Rigaku in Japan stand nach der Neugestaltung seiner Produktionsuniformen vor dieser Situation. Anstatt die alten Kleidungsstücke einfach zu entsorgen, sammelte das Unternehmen rund 2.000 Uniformen und verarbeitete geeignete Teile zu neuen Materialien.

Für Unternehmen mit Tausenden von Mitarbeitern kann dies zu einem erheblichen logistischen Problem werden.

Die eigentliche Frage stellt sich vor der neuen Ordnung.

Bevor man neue Markenarbeitskleidung bestellt, ist es sinnvoll, zunächst zu schauen, was bereits vorhanden ist.

Wie viel alter Lagerbestand ist noch ungenutzt?

Wie viele Mitarbeiter besitzen bereits brauchbare Uniformen?

Können bereits vorhandene Kleidungsstücke während der Übergangszeit verwendet werden?

Denn nach einem Rebranding verschwindet die alte Arbeitskleidung nicht einfach.

Es wird Teil des Umstellungsplans.

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Die meisten Arbeitskleidungsstücke werden nicht jedes Jahr ersetzt.
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