Ein Logo auf Arbeitskleidung anzubringen, klingt einfach.
Bei hochsichtbarer Arbeitskleidung kann das eine andere Geschichte sein.
Ein Logo auf einem gewöhnlichen Arbeitshemd ist in erster Linie eine Frage der Markenbildung.
Bei Warnkleidung ist das Design um bestimmte Bereiche mit fluoreszierendem und retroreflektierendem Material herum aufgebaut. Die Norm ISO 20471 legt Anforderungen an deren Mindestfläche und Platzierung fest.
Das Verschieben, Vergrößern oder Abdecken eines Teils des sichtbaren Bereichs eines Logos kann also mehr als nur eine visuelle Veränderung sein.
Stellen Sie sich vor, ein Unternehmen möchte sein Logo auf einer Warnweste etwas tiefer anbringen lassen.
Es mag wie eine winzige Anpassung am Kunstwerk aussehen.
Das Kleidungsstück selbst wurde jedoch bereits auf seine Sichtbarkeitskonfiguration ausgelegt.
Deshalb sollte das Branding bereits bei der Entwicklung des Kleidungsstücks berücksichtigt werden – und nicht erst ganz am Ende hinzugefügt werden.
Frag nicht nur:
„Wo kommt das Logo am besten zur Geltung?“
Fragen:
„Wo kann das Logo platziert werden, ohne die Funktion des Kleidungsstücks zu verändern?“
Dieser kleine Unterschied in der Denkweise kann bei maßgeschneiderter Arbeitskleidung einen großen Unterschied machen.
Bei Warnschutzkleidung ist das Branding Teil des Kleidungsstückdesigns – nicht nur Dekoration.