Eine Arbeitsjacke allein reicht selten aus.
Bei einer normalen Schicht trägt ein Arbeiter beispielsweise ein Hemd darunter, darüber eine Warnweste und bei Wetterumschwüngen eine Regenjacke.
Dadurch entsteht ein Problem, das bei vielen Arbeitskleidungsdesignern übersehen wird:
Die Kleidungsstücke müssen zueinander passen.
Eine Jacke kann von sich aus perfekt passen.
Fügt man eine weitere Schicht hinzu, fühlen sich die Ärmel plötzlich einengend an, die äußere Schicht verdeckt wichtige Sichtfelder, oder die gesamte Kombination wird zu sperrig.
Die Richtlinien der britischen Gesundheitsbehörde HSE besagen ausdrücklich, dass unterschiedliche, gleichzeitig getragene persönliche Schutzausrüstung (PSA) kompatibel sein und sich nicht gegenseitig beeinträchtigen darf. Sie weisen außerdem darauf hin, dass im Freien arbeitende Personen je nach Jahreszeit unterschiedliche Kleidung benötigen, darunter auch gut sichtbare Kleidung für kaltes oder nasses Wetter.
Wenn ein Unternehmen mehrere Kleidungsstücke bestellt, sollten diese nicht immer als separate Produkte entwickelt werden.
Ein Polohemd, ein Arbeitshemd, eine Weste, eine Jacke und Regenkleidung können alle Teil desselben Arbeitssystems werden.
Sie müssen in Bezug auf Ebenen, Sichtbarkeit, Bewegung und Gesamterscheinung zusammenarbeiten.
Deshalb sollte man eine maßgeschneiderte Arbeitskleidungskollektion als Garderobe für den jeweiligen Job betrachten – und nicht einfach als eine Sammlung einzelner Kleidungsstücke.
Die beste Arbeitskleidung ist nicht nur für sich allein funktional, sondern auch so konzipiert, dass sie mit der restlichen Kleidung des Arbeiters harmoniert.